|
Ist der Bauer nicht zu sehen, wir er wohl im Stalle stehen. |
|
|
Was de Bauer net kennt, des frisst er net. |
|
|
Wächst das Gras im Januar, ist's im Sommer in Gefahr. |
|
|
April, April, der macht was er will. |
|
|
Grünt die Eiche vor der Esche, gibt's im Sommer große Wäsche. Treibt die Esche vor der Eiche, bringt der Sommer große Bleiche. |
|
|
Muht die Kuh laut im Getreide, war ein Loch im Zaun der Weide. |
|
|
Kommt der Frost im Jänner nicht, zeigt im März er sein Gesicht. |
|
|
Aprilwetter und Frauensinn, sind veränderlich von Anbeginn. |
|
|
Schlägt der Blitz den Bauer tot, spart sein Weib ein Abendbrot. |
|
|
War bis zu Dreikönig kein rechter Winter, dann kommt auch keiner mehr dahinter. |
|
|
Stopfst du dir Haferflocken in die Socken, bleiben deine Schweissfüss' trocken. |
|
|
Fällt das Laub zu bald, wird der Herbst nicht kalt. |
|
|
Kräht der Hahn laut auf dem Mist, so weiß man, dass es Morgen ist. |
|
|
Ist der November kalt und klar, wird trüb und mild der Januar. |
|
|
Fliegt der Bauer in den Sumpf, ist bei den Fischen Frohsinn Trumpf. |
|
|
Menschensinn und Juniwind ändern sich oft sehr geschwind. |
|
|
Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer. |
|
|
Streichelt beim Melken der Bauer die Kuh, gibt sie einen Liter noch dazu. |
|
|
Haben die Kühe nichts zu fressen, hat sie der Bauer wohl vergessen. |
|
|
Fängt der Bauer mittags an zu saufen, kann er abends nicht mehr laufen. |
|